Alex
Seredin of
Delray Beach, Florida, recalls the grim details of partisan warfare in Yugoslavia,
WW2.
The ugly side of the war against partisans
Russian partisans in Oct 1941, about to meet their Maker
I HAVE been reading your pages with interest, and can tell you that you right on the button with your deductions.
I am 74, so in 1944 I was 14 going on 15. I carried mail for the partisans in Yugoslavia, in the Kosmaj region. When
Russians crossed Danube in the dead of night around October
2, 1944 I was with a Russian night reconissance squadron near Avala, and later in Resnik and later in Srem.(I am a fluent Russian speaker and they needed a translator) . The
Germans were unaware of the Russians crossing under water with T-34 tanks and completely blocking the highway near
Mount Avala.
It was a massacre. I have never seen so many dead and wounded in my whole life. We slept in an abandoned inn called Lovacki Sastanak (Hunters meeting) and in the early morning light, I could see many German wounded, turning over to face the open doorway hoping for help. They died there. The highway was littered with German corpses, and trucks simply drove right over them.
I saw prisoners taken and shot, usually against some wall. I remember that many German prisoners yelled; “Ich bin
Jude!” and I do not know if they were really Jews or just pretending to be.
I just wanted to share this with you, since you seem to be the best and most accurate historian. About 10,000
Germans died in and around Avala, including several high ranking generals. The Russians took no prisoners, but surprisingly partisans did, and many Germans actually changed sides and fought bravely in the Battle of Srem.
Alex
SeredinDelray Beach, Florida
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- Thomas Blenk provides this further
informatsion on this historic episode, Saturday, October
8, 2005:
NACHFOLGEND ein Auszug aus dem Buch von General der Gebirgstruppe a.D. Hubert Lanz (ehem.
Kommandeur der 1.Gebirgsdivision vom 26.10.1940 bis Dezember
1942) “Gebirgsjäger. Die Geschichte der
1.Gebirgsdivision” [unter Mitarbeit von Generalleutnant a.D. Max Pemsel, Generalmajor a.D. August
Wittmann (Kdr. 1. GD im Okt./Nov. 1944 und vom
10.03.1945 bis Kriegsende), Karl Wilhelm Thilo, Karl N.
Kempter und Erwin Espermüller] , Verlag
Hans-Henning Podzun, Bad Nauheim 1954, S.
287/288:
“Da die tragischen Ereignisse bei
Belgrad im Oktober 1944 für die 1.Gebirgsdivision von so großer Bedeutung waren, soll hier auch ein Bericht der Feindseite über die Vorgänge am 18.10.1944 im
Auszug wiedergegeben werden. Der amerikanische Diplomat
Charles W. Thayer, Mitglied der amerikanischen
Militärmission in Jugoslawien, berichtet darüber in seinem Buch ‘Hallo, Genosse General’ (Athenäum-Verlag, Bonn 1953), folgendes:
‘[…] Schon am 18.Oktober waren die Russen in zügigem Vorgehen nordwärts auf den Avala und Belgrad. Am 19.Oktober umgingen sie den Avala und erreichten die Außenbezirke der Hauptstadt. Zwei der vier deutschen Divisionen an der Donau hatten sich nordwestwärts abgesetzt und Belgrad erreicht, wo eine einzige Brücke über die Save ein Ausweichen nach
Nordwesten zuließ.
Die anderen beiden aber, die
Division ‘Prinz Eugen’ [7.SS-Gebirgsdivision ‘Prinz
Eugen’] und die 1.Gebirgsdivision, saßen in der geschlossenen Falle drin. Vier russische Divisionen lagen quer vor der internationalen Straße, dem einzigen
Ausweg, über den sie entkommen hätten können.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Deutschen derart knapp an
Munition, daß sie durch Fallschirmabwurf versorgt werden mußten, eine Menge davon fiel in die Hände der Russen.
Es blieben den deutschen Divisionen nur noch die beiden Möglichkeiten, durch die russischen Linien durchzubrechen oder sich zu ergeben. Sie wählten die erstere und in der Nacht vom 19./20.Oktober machten sie nur mit Handfeuerwaffen Sturmangriffe gegen die internationale
Straße, wo sie am Avala vorbeiführt. Die Russen hatten die Feldgeschütze längs der Straße aufgestellt, an einigen Stellen stand ein Geschütz neben dem anderen. Sie luden mit Schrapnells und zielten direkt.
In ihrer Verlängerung, in den Wäldern westlich der Straße, lag das I.Partisanenkorps im
Hinterhalt, um jeden Deutschen abzufangen, dem es gelingen sollte, durch das feinmaschige Netz hindurchzuschlüpfen. Das Ergebnis entsprach den
Erwartungen. Nach Schätzungen der Partisanen glückte es höchstens 1.000 von den 20.000
Deutschen, durchzukommen und über die Save zu gehen.
19.000 waren, wie sich die Partisanen rühmten, gefallen oder gefangen genommen worden.
Vielleicht war diese
Schätzung ein bißchen hoch, nachdem wir aber am nächsten Morgen Arsos Klauen entschlüpft waren und auf der Straße am Avala nach Belgrad zu fuhren, sahen wir mit eigenen Augen, was es für ein Gemetzel gegeben hatte […] Aus den Wäldern westlich von uns hörte man Maschinengewehrfeuer, die Partisanen räumten mit den Resten auf.
Man kann von
Guerillakämpfern nicht immer erwarten, daß sie
Kriegsgefangene machen, da sie keine rechte Möglichkeit haben, sie zu verwahren und zu verpflegen, wenn sie von einem Versteck zum anderen ziehen. Die Partisanen sind oft scharf kritisiert worden, weil sie Kriegsgefangene erschossen haben. Solchen Kritiken waren sie immer mit der
Zusage begegnet, daß sich das ändern würde, sobald sie an einer richtigen Front eingesetzt würden.
Wie ist es nun damit, fragten wir uns, als wir das
Maschinengewehrfeuer hörten? Auf einem Feldstück neben der Straße erblickten wir im Vorüberfahren eine Unmenge toter deutscher Soldaten. Ungefähr 300 von ihnen lagen auf einer Strecke von kaum 100 Metern dicht beieinander […] Aus einem Wäldchen vor uns kam eine Gestalt in Feldgrau hervor mit über dem
Stahlhelm erhobenen Händen.
Als der Mann den Abhang zur
Straße herunterkam, begann Maschinengewehrfeuer zu knattern und der Deutsche sank in dem herbstlichen Klee zusammen. Hinter der nächsten Wegbiegung stand ein
Soldat mit rauchender Maschinenpistole, er trug russische
Uniform […]’.
Dies waren Angehörige einer jener Siegemächte, die dann in Nürnberg über die Deutsche Wehrmacht zu Gericht saßen!!”.
Ihr Thomas
Blenk
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Photo
gallery of anti-Partisan operations in Minsk, White
Russia
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