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documents on the truth about Auschwitz
Den
Brief des SS-Bauleiters Bischoff über die
,Leistung’ der Krematorien nennt Pressac eine
,interne Propaganda-Lüge der SS’. Ich habe
Zweifel an der Echtheit des Dokuments für zulässig erklärt. Dafür gibt es mehrere Gründe. . .
— Die Welt
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website Hamburg/Berlin, 9. September 2002
[Translation
]
Die Wahrheit
nützt nie den NS-Apologeten
Zu:
„Linksliberaler Kronzeuge für Holocaust-Leugner”;
WELT vom 28. August [2002]
HERZLICHEN
Dank, dass Sven Felix Kellerhoff bestätigt, ich sei „alles andere als ein Holocaust-Leugner”. Ich bin ein gestandener Antifaschist.
Ja, den Neonazis kann man es schwerer machen oder leichter. Doch belegte, glaubhafte Aussagen machen es den
Ewiggestrigen schwerer während Übertreibungen es den NS-Apologeten nur leichter machen. Wenn jetzt das
Sprachrohr der Rechtsradikalen, die „Nationalzeitung”, den Massenmord an mehr als einer halben Million Menschen in
Auschwitz bestätigt, dann ist das für die Auschwitz-Leugner eine Niederlage.
Mein
Aufsatz, so steht es am
Schluss, „relativiert nicht die Barbarei, sondern verifiziert sie – eine erhärtete Warnung vor neuem
Zivilisationsbruch”. Dank auch, dass Sven Felix Kellerhoff meine für wissenschaftliche Leser gedachte Studie (rechts) über die Zahlen der Opfer von Auschwitz im
Wesentlichen korrekt wiedergegeben hat.
Ihr Resultat unterscheidet sich freilich nicht gravierend vom letzten
Forschungsstand des Sachkenners
Jean-Claude Pressac, der mindestens 631 000 Tote in
Auschwitz, davon mindestens 470 000 > im Gas ermordete
Juden errechnet hat.
Den Brief des SS-Bauleiters Bischoff
(links) über die
„Leistung” der „Krematorien” nennt Pressac eine
„interne Propaganda-Lüge der SS”. Ich habe Zweifel an der Echtheit des Dokuments für zulässig erklärt. Dafür gibt es mehrere
Gründe, vor allem die Existenz von drei unterschiedlichen Faksimile-Versionen.
David Irving nenne ich einen als
„erfolgreichen Rechercheur ausgewiesenen Autor der sich zunehmend den wirren Ansichten seiner
NS-Gesprächspartner angeschlossen hat” und „auf dem unsinnigen Standpunkt beharrte, in Auschwitz habe es keine Gaskammern zur Menschentötung gegeben” .
Richard Evans zitiert im selben Sinn mehrere anerkannte Historiker über Irving: „ein Riese in der Forschung”, „profunde Recherchen”,
„unendlicher wissenschaftlicher Fleiß”.
Aber als
„Kronzeugen” kann mich der Auschwitz-Leugner Irving nun wirklich nicht in Anspruch nehmen.
- Fritjof Meyer
- 20457 Hamburg
Die
Antwort
DER Holocaust gehört zu den furchtbarsten Themen der
Zeitgeschichte – und zu den sensibelsten. Denn die unbelehrbaren Auschwitz-Leugner warten nur darauf, von
Autoritäten des ihrer Ansicht nach gelenkten
„Medien- und Wissenschaftsapparats” direkte oder indirekte „Bestätigungen” für ihre kruden
Auffassungen zu bekommen. Deshalb muss man extrem umsichtig sein, wenn man Erkenntnisse der seriösen Forschung zum
Beispiel über Auschwitz infrage stellt.
Das haben Sie meiner Meinung nach nicht getan – mit der Folge, dass nun
Rechtsextremisten von ihrem „Erfolg” schwadronieren, weil ein „Spiegel”-Redakteur sich auf ihre Seite geschlagen habe.
Es ist ein großer Unterschied, ob man den Brief des
SS-Bauleiters Bischoff eine „interne
Propaganda-Lüge” nennt – oder, ohne gewichtige
Gründe anzuführen, von einer „Fälschung” spricht. Auch liegen Welten zwischen den von Richard Evans zitierten älteren
Meinungen angesehener Historiker und seinem eigenen Urteil, auf das ich mich bezog: Evans nennt Irving einen
„Geschichtsfälscher” .
Selbstverständlich darf und muss die Geschichtswissenschaft Erkenntnisse früherer Forscher überprüfen – und gegebenenfalls verwerfen. Nur müssen Historiker je nach
Thema besonders aufmerksam mit derlei Revisionen (im
Wortsinne) umgehen – sonst spielen sie denen in die
Hände, die sich selbst zu Unrecht „Revisionisten” nennen.
Sven Felix Kellerhoff
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-
Die Welt: “Der Fall des
angesehenen Journalisten Fritjof Meyer” -
Fritjof Meyer : Die Opfer
von Auschwitz.Neue Erkenntnisse durch neue
Archivfunde -
Näheres über
Fritjof Meyer -
National-Zeitung, July 19, 2002: “Neue
Quellen, neue Erkenntnisse: Auschwitz: Die
Wahrheit.” -
Mr Irving’s Radical’s
Diary: “The Battleship
Auschwitz is still sinking after all — if it has not
been sitting, just upright, on the sandy bottom ever
since 1988, already mortally torpedoed by Fred Leuchter.”
“So who was right then?” Printing:
20,000 copies of a triumphant new full colour 2-language leaflet by Focal Point Publications • View:
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©
Focal
Point 2002 write to David Irving
See Also
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