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Real History and the Camp at Auschwitz The document reproduced below is from page 137 of the book “Auschwitz war für mich nur ein Bahnhof”: Franz Novak – der Transportoffizier Adolf Eichmanns , by Kurt Pätzold and Erika Schwarz, published in 1994 by the Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin (Reihe Dokumente, Texte, Materialien, Bd. 13). It is a telegram (Schnellbrief) of August 17, 1942 from Heinrich Himmler to the Reichminister for Finance.
It was used as an exhibit in one of the trials of Franz Novak. Its source is given as PN (Prozess Novak) IX 391 – 393. Picture shows (l. to r.): Arthur Nebe, Franz Huber, Heinrich Himler, Reinhard Heydrich, Heinrich Muller. the again your newsletter August 17, 1942 Im Rahmen der allgemeinen Lösung der Judenfrage und zur Sicherung der Besatzungstruppen in den besetzten französischen Gebieten werden laufend Juden aus Frankreich nach dem Reich transportiert.
Zunächst werden die evakuierten Juden im KL. Auschwitz untergebracht, doch soll ein besonderes Auffanglager im westlichen Reichsgebiet errichtet werden. Die hierfür erforderlichen Baracken lagern versandbereit im besetzten französischen Gebiet und können nach Zahlung der Kaufsumme von 340 000,- RM sofort ins Reich transportiert werden. Es ist beabsichtigt, monatlich 13 Eisenbahnzüge mit Juden in das Reichsgebiet abzufertigen.
Bis zum 10.8.1942 sind 18 Züge aus Frankreich nach dem Lager Auschwitz abgegangen, die folgende Transportkosten verursacht haben: a) 76 000,- RM bis zur Reichsgrenze, b) 439 000,- RM von der Reichsgrenze bis zum Lager Auschwitz. Die Kosten zu b) lassen sich künftig durch Errichtung eines Auffanglagers in Westdeutschland wesentlich verringern.
Der Militärbefehlshaber in Frankreich hat sich bereiterklärt, die Mittel zur Deckung der Transportkosten bis zur Reichsgrenze im Rahmen der monatlichen Betriebsmittelvorschüsse dem Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Paris zur Verfügung zu stellen.
Die Kosten, die innerhalb des Reichsgebietes durch die Evakuierung der Juden aus Frankreich entstehen, werden zunächst vorschußweise von den Kassenanschlagsstellen der Sicherheitspolizei im Reich geleistet, damit in der Evakuierung keine Unterbrechung eintritt. Ich bitte zu entscheiden, welche Ausgaben zu Lasten der Besatzungsmittel gehen und welche auf den außerordentlichen Haushalt der Sicherheitspolizei übernommen werden sollen.
Gleichzeitig wird um Entscheidung gebeten, ob die vom Militärbefehlshaber in Frankreich an den Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Paris gezahlten Betriebsmittelvorschüße (Transportkosten usw. bis zur Reichsgrenze) dem Militärbefehlshaber über die Heeresstandortkasse Stuttgart erstattet werden sollen. [H Himmler] Website Comment: The question is, was this document circulated purely for camouflage purposes, or was it genuine?
E-mail: your comments please, which will be posted here. Michael Mills comments from Australia, THE MAIN thrust of Himmler’s telegram was to seek a decision on sharing the deportation costs between various agencies. The reference to construction of a camp in Western Germany to receive Jews deported from France seems to have been thrown in as a subsidiary matter. The question is whether there was ever any intention to build the camp in Western Germany.
Certainly the reference is couched in terms of cost reduction, the sort of language that any ministry of finance anywhere in the world wants to hear. However, it is difficult to identify any reason why Himmler would want to deceive the Minister for Finance in such a way. The nomination of a definite purchase price for the building components suggests that the plan was real, and that it was far advanced.
If the plan was real, it is most likely that the intention was to deport at least some Jews from France directly to the camp in Western Germany, rather than send them all the way to Auschwitz and then