⚠️ Historical Documentation Notice
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Posted Friday,
August 27, 1999
In
August
1999
Die Welt serialised
extracts from a 1962 Eichmann
manuscript. ACTION REPORT reproduces
those excerpts here as a service to
historians
DIE
Aufzeichnungen des
Massenmörders Adolf
EichmannDIE WELT publizierte eine frühe Fassung jener autobiografischen
Aufzeichnungen, die Adolf
Eichmann nach seiner
Gefangennahme 1960 im israelischen Gefängnis niederschrieb. Es handelt sich um ein Konvolut von 127
Seiten, die Eichmann mit den
Worten abschloss:
“Übergeben am 16. Juni
1960”.Das Original lagert im
Hauptstaatsarchiv in
Jerusalem, eine Kopie liegt in der Zentralstelle für die
Aufklärung von von
NS-Verbrechen in Ludwigsburg.
1993 wurden die Zeugnisse auf
Mikrofiche der israelischen
Dokumentation des
Eichmann-Prozesses beigelegt.
Daneben existieren im
Jerusalemer Archiv weitere
1200 bis 1300 Seiten
Eichmann-Aufzeichnungen. Deren
Freigabe ist jetzt im
Grundsatz beschlossen,
über die Modalitäten wird noch verhandelt.
Einleitung:
Auf Befehl des
„Führers”
Historiker Peter Witte
kommentiert den Beginn des Judenmords in
Polen (vom 27. August 1999)
1:
„Ein
Leben, bestimmt durch
Befehle”
Adolf Eichmann über seine Jugend und Erziehung — Erster Teil der bisher unveröffentlichten Erinnerungen (vom
12. August 1999)
„Ich ließ ein selbständiges Denken verkümmern”
Adolf Eichmann über seine
Ideologie und seinen verlorenen Glauben —
Fortsetzung der Dokumentation (vom 13.
August 1999)
„Es bedurfte keiner großen
Überredung”
Adolf Eichmann über seinen Weg zu
NSDAP und SS — Fortsetzung der
Dokumentation seiner Aufzeichnungen (vom
14. August 1999)
2:
Eichmann
über seine Arbeit beim
„Sicherheitsdienst des
Reichsführers SS”
Fortsetzung der Dokumentation seiner
Aufzeichnungen — Zum Besuch Goebbels:
„. . .Es war der Saal mit dem Sarg und Totengerippe” (vom 16. August
1999)
Eine
Weihnachtsfeier mit Himmler
Fortsetzung der Dokumentation der
Erinnerungen Adolf Eichmanns (vom 17.
August 1999)
„Erstmals in meinem Leben hörte ich von einem
Judenstaat”
Adolf Eichmann beschäftigt sich mit dem Judentum — Fortsetzung der
Dokumentation seiner Erinnerungen (vom 18.
August 1999)
3:
„Es dauerte nicht lange, bis ich Jiddisch las”
Adolf Eichmann erfährt von dem
Ziel der „Entjudung” — Fortsetzung der Dokumentation seiner Aufzeichnungen (vom 19. August 1999)
„Ich traf einen Agenten von der
Haganah”
Adolf Eichmann über seine Treffen mit dem jüdischen Funktionär
Feivel Polkes (vom 20. August 1999)
„Dann habe ich Dr. Löwenherz eine Ohrfeige gegeben”
Zurück von einer Spionagereise
übernimmt Adolf Eichmann das Referat
„Judentum” in Wien — Fortsetzung der
Dokumentation seiner Erinnerungen (vom 21.
August 1999)
„Der
Druck zum Auswandern war vorhanden”
Adolf Eichmann zwingt die jüdischeGemeinde, Wien zu verlassen
— Fortsetzung der Dokumentation (vom 23.
August 1999)
4:
„Heydrich sagte, das Protektorat sei in zwei Monaten judenfrei”
Adolf Eichmann organisiert die
Deportationen nach Theresienstadt —
Fortsetzung der Dokumentation seiner
Erinnerungen (vom 24. August 1999)
„Ich trauerte erneut diesem Judenstaatsplan nach”
Adolf Eichmann sucht in Polen nach
„Reservaten” — Fortsetzung der
Dokumentation (vom 25. August 1999)
„Die
Bevölkerung Madagaskars sollte umgesiedelt werden”
Adolf Eichmann gibt an, Juden auf ein
„Inselreservat” verschleppen lassen zu wollen — Fortsetzung der Dokumentation (vom 26. August 1999)
Hitler ordnet die Vernichtung an
Eichmann erfährt den Befehl von
Heydrich (vom 27. August 1999)
[Eichmann
dossier index]
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