The International Campaign for Real History
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Die Zeit
Nr. 33, Hamburg, den 12. August 1960, S. 1
What really went on at the Nazi concentration camp, Dachau, before (and after) April 1945? gastight shower door at Dachau

Photo: Gastight shower door at Dachau camp [from Irving collection]

 

Weg mit ihm!

LORD Russell of Liverpool, von 1946 bis 1951 in hoher juristischer Stellung bei den britischen Streitkräften in der englischen Besatzungszone, dann später bekanntgeworden als Verfasser des Buches "Die Geißel des Hakenkreuzes" [The Scourge of the Swastika] besuchte kürzlich nach neun Jahren zum ersten Male die Bundesrepublik, um Menschen und Verhältnisse an Ort und Stelle zu studieren. Er kam dabei im großen und ganzen zu sehr positiven, für uns erfreulichen Feststellungen, die er fair und freimütig in englischen Blättern darlegte. Hier und da begegnete er freilich auch einem jener Unbelehrbaren, die die Greueltaten des Naziregimes auch heute noch nicht wahrhaben wollen.

Zu diesen unrettbar Blinden gehört der ehemalige General Unrein, der seit Jahren im Dienste der Amerikaner steht. Er befehligt deutsche Zivilisten, die Einrichtungen der amerikanischen Armee zu bewachen haben. Zu seinem Wirkungsbereich gehört auch das Gelände des früheren Konzentrationslagers Dachau. Unrein hätte sich also längst durch den Augenschein von den Schandtaten überzeugen können, die dort im Hitlerreich begangen wurden, aber er will die Wirklichkeit, die ihm unbequem ist, nicht zur Kenntnis nehmen.

Die Gaskammer - für ihn ist sie ein Duschraum. Über der Tür stehe ja "Brausebad". Daß das nur zur Täuschung der unglücklichen Opfer, die dort hingeführt wurden, angeschrieben worden war, läßt er nicht gelten. Wäre es eine Gaskammer gewesen, so schließt er, dann hätten die Amerikaner einen entsprechenden Vermerk angebracht.

Und überhaupt: "Sechs Millionen Juden in ein paar Öfen zu verbrennen ? Da hätte man ja schon im Jahre 1906 damit anfangen müssen." Daß die Schergen Hitlers nicht nur in Dachau gewütet haben, sondern auch in Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald und wie die Schreckensorte alle hießen, das macht auf Unrein keinen Eindruck. Für ihn wurden in den Gasöfen Dachaus nicht die Opfer Hitlers verbrannt, sondern die Gefangenen der Amerikaner, nämlich die Leichen der in Dachau verstorbenen SS-Soldaten. Und deshalb wurden auch, so kombiniert er weiter, diese Gasöfen nicht von den Nazis, sondern von deutschen Kriegsgefangenen auf Befehl der Amerikaner erst nach dem Kriege erbaut. Dies und anderes mehr gab er dem englischen Besucher zum besten.

Die Beispiele genügen, um die Haltung dieses Mannes zu charakterisieren. Wir möchten, obwohl wir uns sonst nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, den Amerikanern also den Rat geben: weg mit diesem Mann. Er hat in ihren und unseren Reihen wirklich nichts zu suchen. -- R.S.


square Now see the surprising rebuff to this anonymous German journalist (R Strobel) -- a letter, published in the same journal, from prestigious Munich professor Martin Broszat, director of the Institut für Zeitgeschichte

 

Irving caricature

A Website visitor provided the above clipping with these comments :

  • Lord Russell's article was published in The Daily Telegraph (July 26-27, 1960)
  • According to some sources, the horrible pictures of corpses shown after the war were those of the civilian victims of the Allied air raids against Munich, brought to Dachau for cremating (cf. DDDr. Franz J. Scheidl, "Geschichte der Verfemung Deutschlands")
  • It seems that [Alfred] Hitchcock was paid to produce horror movies for Allied propaganda. For this he had access to the camps ... and the corpses, that he used for morbid "mises en scène". Apparently he also committed blunders: "Fehler im Greuelfilm: jüdische Leichen als SS-Kameraden identifiziert. Eine Panne Alfred Hitchcocks?" The following text is from the memoirs of the famous German Army General [Lothar] Rendulic, reporting on an episode in the American prisoner-of-war cage in the former KZ Glasenbach concentration camp (page 39):

"Um diese Zeit, es war Frühsommer 1946, begann sich der aufkommende Antagonismus zwischen den USA und Rußland bereits ziemlich klar abzuzeichnen. Wir konnten nur wenig in den Zeitungen finden, waren aber dafür um so genauer hierüber durch die für die amerikanische Verwaltung arbeitenden Gefangenen unterrichtet. Diese kamen mit Amerikanern ins Gespräch und hörten Nachrichten sowie Ansichten. An einem späten Frühjahrsabend hatten sich alle Gefangenen des Compounds auf dem großen Platz zwischen den Baracken zu versammeln. Es sollte uns ein Film über Dachau vorgeführt werden, den wir uns anzusehen hatten. An einer Barackenwand wurde eine große weiße Leinwand befestigt, und dann begann die Vorführung. Wir hatten von den verabscheuungswürdigen Vorkommnissen in diesem Konzentrationslager nach dem Krieg in den Lagern und besonders in Glasenbach viel gehört. Die im Film vorgeführten völlig ausgemergelten Gestalten erweckten stärkstes Mitgefühl und größte Abscheu, vor den widerlichen Mißhandlungen. Bald konnte aber bemerkt werden, daß dieser Film mit wenig Geschick, aber um so deutlicher Absicht gestellt war. Dies wurde vollends klar, als zu einem Haufen geschichtete Tote auf der Leinwand erschienen, unter denen sich auch ein Mann in SS-Uniform befand. Dieser wurde von den anwesenden SS-Männern sogleich als ein Unteroffizier der Bewachungsmannschaft erkannt, der offenbar nach der Besetzung des Lagers erschlagen oder erschossen worden war. Die beabsichtigte Wirkung des Films ging besonders hierdurch stark verloren. Diese Filmvorführung war der einzige Versuch von seiten der Lagerverwaltung, die Gefangenen anzusprechen. Es hieß, daß der Film einen erzieherischen Zweck verfolgen sollte. Dieses Ziel wurde nicht erreicht, wobei die Ursache jedoch nicht bei den Gefangenen lag, die sehr aufgeschlossen waren für jede Dokumentierung aus der jüngsten Vergangenheit: Diese suchten die meisten von ihnen kritisch zu weiten. Der Grund des Mißerfolges lag zum überwiegenden Teil in der Unzugänglichkeit des Films selbst."

Another visitor comments:

AS pointed out by K.J. Fischer in the rightwing German newspaper Deutsche Wochenzeitung (cf. F.J. Scheidl, "Geschichte der Verfemung Deutschlands"), the first crematorium was without a chimney ! It was only later that this problem was corrected. It is to be noticed that Jamie McCarthy (http://www.holocaust-history.org/dachau-gas-chambers/) still tries to uphold the myth. Loads of photos but all provided by the Americans AFTER the war...

You probably also noticed what Albert Hennings had to say (cf. F.J. Scheidl, op. cit.) :

'Und doch kamen Morde im KZ Dachau vor', schrieb ein Mitarbeiter der schwedischen Zeitung Fria Ord (Freies Wort). 'Unmittelbar nach dem Einzug der "Befreier" wurden die Kranken und das Pflegepersonal [von den Amerikanern] niedergeschossen. Der Oberarzt, der im Zeichen des Roten Kreuzes das Lazarett den Amerikanern übergab, kam durch eine Maschinenpistole ums Leben. Keiner der Patienten konnte sein Leben retten. [Sie wurden alle erschossen.] Der Kanal beim Lager war während dieser Tage voll Erschossener. Auch die später erschossenen Deutschen wurden aus dem Lastauto in schnell aufgeworfene Gruben gestürzt, ohne daÐ ihnen ein kirchliches Begräbnis zuteil wurde oder daß ein Grabstein an Ort und Stelle errichtet worden wäre.'"


FM Milch 

David Irving comments: The handwritten diary of Field Marshal Erhard Milch (right) who was interned by the Americans in Dachau (in the notorious "bunker") from 1946-1947, confirms the above story which was related to the field-marshal by surviving hospital personnel. See David Irving microfilm DI-59.

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